Titelbild: Unsere Lieblings-Apps
17.11.2015 - Michael Meinert

Unsere Lieblings-Apps

Das Apple Team der ALSO stellt seine ganz persönlichen Favoriten vor

 

Igor Hamann Nike+ Running

Folgende App hat zwar nicht meine Welt aus den Angeln gehoben, hat mich jedoch einem Sport nähergebracht, von dem ich niemals gedacht hätte, dass er mir Spaß machen könnte. Es geht um die App Nike+ Running. Der Name ist hier Programm, es geht darum, seine Laufleistung grafisch darzustellen und auswerten zu können. Ich hatte in der Zwischenzeit bereits mehrere solcher Apps ausprobiert und finde die von Nike für mich am besten. Die App hat eine intuitive und moderne Oberfläche und spornt einen durch unterschiedliche Wege zum Laufen an. Man kann sich Abzeichen verdienen, wie man es aus den Ego-Shootern kennt, oder Challenges für sich und die Freunde aufstellen. Kurzum eine coole App, die ich jedem, der sich mit Joggen beschäftigt oder das vorhat, empfehlen würde.

Stefan Schwarz Feedly

Die App, die ich am häufigsten auf dem iPhone, dem iPad und auch am Mac verwende, ist Feedly. Über die Jahre hat sich bei mir ein sehr umfangreiches Sortiment an RSS Feeds angesammelt. Feedly ist mittlerweile meine Zentrale für News aus dem Web. Ich habe mir diverse Kollektionen für alle Bereiche des Lebens angelegt und mir, die für mich besten, Inhalte aus dem Web abonniert. Angefangen bei den News und Blogs aus dem Bereich Apple über Hobbys bis hin zu Themen wie Fotografie, Sport, Entertainment, Beruf, Urlaub und Wirtschaft gibt es mittlerweile für alles eine eigene Kategorie, die ich nach Lust und Laune häufig oder eher selten durchstöbere. In jeder Kollektion sehe ich auf einen Blick die Anzahl der neuen Inhalte. In den Einstellungen kann die App weiter den individuellen Bedürfnissen des Users angepasst werden. Hier können z. B. die favorisierte Sharing-Plattform wie etwa Facebook und das favorisierte „Read it Later“-Tool wie z. B. Pocket definiert werden. Ich bin sehr zufrieden mit Feedly, weil ich damit Neuigkeiten aus allen Bereichen des Lebens schnell und individuell, meinen Bedürfnissen angepasst konsumieren kann, und das synchron über alle meine Geräte. Doch der nächste Härtetest für Feedly steht bereits an. Apples neue News App, die mit iOS 9 Einzug erhält, wird auf Herz und Nieren geprüft. Ob die hauseigene App Feedly bei mir ablösen kann, wird sich zeigen.

Carolin Zellmer WhatsApp

Um ehrlich zu sein, ich kenne niemanden, der diese App heutzutage nicht auf seinem Smartphone hat. Diese App gehört für mich zum Alltag und ist meine am häufigsten genutzte App. WhatsApp ist für mich persönlich der einfachste Weg, um jederzeit und überall mit meinen Freunden und Bekannten in Kontakt zu treten – plattformübergreifend und weltweit!

Egal, zu welchen Themen und Situationen: WhatsApp gibt mir die Möglichkeit, bequem und schnell besondere Momente mit meinen Lieben zu teilen, sei es per Nachricht, Bild oder Video. Was mir und auch meinem Geldbeutel besonders gut gefällt, ist, dass die Bedienung der App ja praktisch kostenlos ist und somit eine sehr gute Alternative zur SMS darstellt.

Kerstin Feldmeier Noom

Klischees müssen erfüllt werden: Meine Lieblings-App ist Noom. Dank dieser App habe ich gelernt, mich bewusster zu ernähren. Durch das Loggen meiner Mahlzeiten und die Darstellung der einzelnen Lebensmittel nach dem Ampelprinzip weiß ich nun (noch) besser, welche Sachen ich bis zum Umfallen zu mir nehmen kann, welche in Maßen und welche ich – auch wenns schwerfällt – weglassen sollte. Mit einem Teller wird dir die Ausgewogenheit des Tages dargestellt und mein persönliches Ziel ist, die Farbe Rot nicht auftauchen zu lassen. Noom setzt dir jeden Tag andere Ziele, z. B. wie viele Schritte du gehen solltest oder dass du auch in einem Bürojob über den Tag verteilt kleine Übungen machen sollst. Das Ganze ist verknüpft mit Punkten, die man als ehrgeiziger Mensch auch erreichen möchte 😉 Neben diesen kleinen Übungen hast du auch die Möglichkeit, andere Sportarten zu loggen. Hier findest du fast alles (Joggen, Zumba, Tennis, aber auch Ausgefallene wie z. B. Rudern). Du hast die Möglichkeit, das entweder nachträglich mit Zeitangabe zu loggen, und die App errechnet dir automatisch je nach angegebener Intensität, wie viele Kalorien du verbrannt hast, oder du nimmst dein Handy zum Sport einfach mit und lässt dir den Kalorienverbrauch einfach direkt mitrechnen. Und dank der integrierten Chronik ist das schlechte Gewissen, wenn ich ein paar Tage keinen Sport gemacht habe, auch kostenloser Bestandteil von Noom!

Kevin Biendl Dealbunny

Schnell muss man bei meiner Lieblings-App Dealbunny reagieren, um ein Schnäppchen schießen zu können. Egal, ob morgens, mittags oder auch abends vor dem Fernseher – mittlerweile gibt es keinen Tag mehr, an dem ich diese App nicht nutze. Viele kennen das Problem: Man kauft etwas und kurz darauf fällt einem auf, dass man eigentlich viel zu teuer eingekauft hat. Die meisten von uns haben aber auch nicht die Zeit, immer das beste Angebot herauszusuchen. Genau dieses Problem wird durch Dealbunny clever gelöst. Das Prinzip ist einfach, aber genial – die App durchforstet das Internet ununterbrochen nach den besten Angeboten und zeigt mir diese dann an.

Natürlich bringt das Ganze Vor- und auch Nachteile mit sich. Zum einen spart man auf Dauer wirklich viel Geld und auch Zeit (kann ich bezeugen), zum anderen wird man automatisch zum Schnäppchenjäger und kauft vielleicht die einen oder anderen Dinge, die man sonst nicht kaufen würde (kann ich ebenfalls bezeugen).

Christina Baumgartner Musik

Ich muss zugeben, dass ich (noch) keine Lieblings-App habe. Es gibt keine App, bei der ich jetzt sagen würde, dass ich nicht darauf verzichten könnte oder diese besonders gern aufgrund ihrer ganz speziellen Vorzüge nutze.

Es ist allerdings klar, dass auf meinem iPhone am häufigsten die App „Musik“ läuft. Das hat schlicht und einfach den Grund, dass ich Musik liebe, meine Playlists hören kann, wann und wo ich will, und die Bedienung total simpel ist. Nach einem stressigen Tag in der Arbeit gibt es nichts Besseres, als sich an die frische Luft zu setzen und ein bisschen Musik abzuspielen. Ungeliebte Hausarbeiten – wie bei mir Blumengießen oder Bügeln – lassen sich viel einfacher erledigen, wenn man das iPhone in die Hosentasche steckt und die Lieblingssongs aufdreht. Musik kann ja bekanntlich die Stimmung aufhellen und wer mich kennt, weiß, dass das bei mir etwas zu gut klappt.

Kathleen Starke Evernote

Meine Lieblings-App ist Evernote. Dieser klassische Organisator für Notizen ist der Alleskönner für „schwache“ Gehirne, denn die Kapazität unseres Kurzzeitgedächtnisses ist durchaus begrenzt, während die Informationsflut stetig zunimmt. Wer kennt sie nicht, die Momente im Supermarkt, wenn der Einkaufszettel zu Hause liegt, ein wichtiger Geburtstag ansteht aber man sich nicht in der Nähe des heimischen Kalenders befindet und zu gratulieren vergisst oder man im Bus sitzt und einem plötzlich ein Gedanke kommt, den man nicht sofort wieder verlieren möchte.

Mit Evernote ist für mich der gute alte Zettel Geschichte geworden, denn das Handy habe ich immer dabei und leiste mit der papierlosen Gedächtnisstütze zusätzlich meinen Beitrag für die Umwelt. Durch die jeweiligen Kategorien Text, Fotos, Reminder oder List kann ich meine Notizen individuell einteilen und mit der Chatfunktion sogar mit anderen austauschen.Dies wird durch die Möglichkeit der Synchronisation sämtlicher Notizen mit all meinen Apple Geräten verstärkt. In der Premiumversion finden sich wunderbare Features wie die Texterkennung in Bildern. Evernote scannt das jeweilige Foto nach Textzeilen und gibt automatisch Auswahlmöglichkeiten, wie diese Information verarbeitet werden kann. Außerdem kann ich sämtliche Dokumente, Notizen und Bilder als Präsentation im Vollbildmodus ausgeben. Alles in allem ist Evernote eine rundum gelungene Notiz-App, welche heute schon deutlich mehr bietet als vergleichbare Applikationen – auch in Kollaboration mit anderen, unabhängigen Programmen wie beispielsweise Feedly.

Markus Roetzer Fotos

Am meisten verwende ich am iPhone die Kamera und in der Folge die Apple App „Fotos“. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten machen diese Standard-App für mich unersetzlich.

Egal, wo ich bin, ich kann überall und in verschiedenen Formaten Fotos und Videos aufnehmen. Dabei kann ich verschiedene Fotofilter nutzen oder durch die Panoramafunktion beispielsweise wunderschöne Landschaften in ihrer ganzen Schönheit im Weitwinkelformat einfangen. Bilder im Nachgang zu bearbeiten, auf eine bestimmte Größe zuzuschneiden oder mit dem Zauberstab automatisch zu „verschönern“ ist ebenso möglich.

Die Fotos können in drei verschiedenen Kategorien geordnet angezeigt werden: Fotos, Collections, Years. Durch die Videofunktion in der App kann ich Momente auch als Video aufzeichnen, mit der Weiterentwicklung der App in den letzten Jahren sogar in Slow Motion und in guter Qualität. So spare ich mir auf Dauer den Ballast einer Foto- oder Videokamera.

Michael Meinert CameraSync

Bekanntermaßen ist die beste Kamera immer die, die man dabeihat. In fast allen Lebenslagen macht ein modernes Smartphone dank genügend Megapixeln und guter Objektive einfach tolle Fotos, die weit über den Schnappschuss hinausgehen. Zahlreiche Apps verleihen den Bildern danach mit Filtern oder anderen Highlights einen individuellen Look. Auch professionelle Fotografie ist mit dem iPhone möglich, wie Apples Kampagne „shot on iPhone 6“ eindrucksvoll gezeigt hat.

iOS und OS X bringen viele nützliche Werkzeuge mit, um Fotos speichern, bearbeiten, streamen und tauschen zu können. Über die iCloud funktioniert das zwar schon zuverlässig und einfach – dennoch gibt es Funktionen, die mir noch fehlen. Daher habe ich vor einiger Zeit die App CameraSync entdeckt und lieben gelernt. Der größte Nutzen für mich ist, dass CameraSync automatisch im Hintergrund ein Back-up meiner gesamten Camera Roll auf mein NAS-System durchführt oder die Bilder bei anderen Cloud-Anbietern wie Dropbox, SkyDrive & Co speichert. Man kann dabei mehrere Profile einrichten, die auch parallel genutzt werden können. Dabei werden Duplikate sofort erkannt und ignoriert, sodass ich immer ein Back-up meiner neuesten Fotos habe. CameraSync lässt sich manuell starten oder so einrichten, dass das Back-up automatisch startet, sobald sich das iPhone zu Hause ins WLAN einloggt. Wer gerne mit dem iPhone fotografiert und parallel zu Fotos und der iCloud seine Bilder ablegen und bearbeiten will, für den ist CameraSync garantiert einen Blick wert.

Michael Meinert
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Michael Meinert

Leiter Business Unit Apple

Michael Meinert ist bei ALSO verantwortlich für die Business Unit Apple und beschäftigt sich damit privat wie beruflich mit seinem Lieblingshersteller. In einem überwiegenden Großteil der Zeit macht ihm das auch Spaß. Sein berufliches Projekt für 2019 heißt „New Work“ und hat als Ziel, die starre Arbeit am Firmen-Desktop durch mobile und flexible Workflows am iPad Pro zu ersetzen. Privat wird der Schwerpunkt auf der Fotografie mit seinem neuen iPhone X und der Adobe Creative Cloud liegen. Übung macht (hoffentlich) den Meister.

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