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Titelbild: Schlank und kraftvoll
13.05.2019 - Michael Meinert

Schlank und kraftvoll

Das neue iPad Air

Wer sich bis dato ein iPad zulegen wollte, hatte grundsätzlich zwei Optionen: das reguläre iPad (9,7“) zu einem UVP ab 349,– € oder das iPad Pro (in den Displaygrößen 11“ oder 12,9“) ab einem UVP von 879,– €. Das iPad hat sich vor allem bei privaten Anwendern oder im Bildungsbereich durchgesetzt, während das iPad Pro vor allem diejenigen Profis anspricht, die Rechenleistung und modernste Technologie benötigen. Doch decken die genannten Produkte wirklich den kompletten Bedarf des Markts ab? Apple hat sich diese Frage gestellt und kam zu dem Schluss: Nicht nur Pros brauchen Power! Das Ergebnis der Überlegungen ist das neue iPad Air.

Das neue iPad Air hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 549,– € für das Modell mit 64 GB Speicher sowie der Wi-Fi-Funktion. Es ist zudem in einer größeren Variante mit 256 GB Speicher und/oder einer LTE-Funktion (SIM-Karte oder Apple SIM bzw. eSIM) erhältlich. Es weist mit gerade mal 456 Gramm (Wi-Fi) das leichteste Gewicht im A4+-Format auf und wird dem Namen somit schon einmal gerecht. Doch was unterschiedet das iPad Air nun von seinen Geschwistern? Kritisch betrachtet, könnte man hier anführen, dass im iPad Air keine technischen Neuerungen verbaut worden sind. Man könnte es aber auch so formulieren: Wie in jeder guten Modellpalette werden technische Features so kombiniert, dass die Anforderungen von bestimmten Anwendern zu einem guten Preispunkt bedient werden können.

Beginnen wir mit dem 10,5“-Retinadisplay, das mit einer Antireflexbeschichtung aufwartet. Vor allem beim Einsatz im hellen Sonnenlicht macht diese Qualität einen sichtbaren Unterschied. Das iPad Air verfügt zudem über ein True Tone Display und passt damit den Weißabgleich dynamisch den äußeren Lichtverhältnissen an. Damit sehen Bilder natürlicher aus und Text ist stets gut lesbar.

Wenden wir uns nun der Leistungsfähigkeit des iPad Air zu. Mit dem A12 Bionic Chip samt einer integrierten Grafik-Engine (bekannt aus dem iPhone X) liefert Apple Leistung pur. An die Rechenleistung eines iPad Pro mag das zwar nicht ganz herankommen, aber dank der eingebauten Neural Engine können Sie Videos schneiden, ein 3-D-Modell designen, Augmented Reality nutzen oder eben auch „nur“ die klassischen Office- und -Foto-Anwendungen ausführen. Gerade die Multitaskingmöglichkeiten des aktuellen Betriebssystems iOS 12 werden damit optimal ausgeschöpft.

Mit der 8-Megapixel-Rückenkamera des iPad Air lassen sich beeindruckende Fotos machen, während die 7-MP-FaceTime- und HD-Kamera ideal für Gruppen-FaceTime-Anrufe oder zum Skypen geeignet sind. Gesichert wird das iPad Air übrigens mit dem bewährten Fingerabdrucksensor Touch ID. So lässt sich im iPad ein äußerst sicheres Passwort hinterlegen und mit dem eigenen Fingerabdruck verknüpfen. „Passwort123“ hat damit ausgedient.

Das iPad Air ist vor allem als Arbeitsgerät konzipiert und entsprechend kompatibel mit dem Apple Pencil (1. Generation), Bluetooth-Tastaturen und dem Smart Keyboard (10,5“) von Apple. Letzteres bringt neben einer normal großen Tastatur auch gleich ein dünnes Schutzcover mit, sodass Ihr iPad optimal gegen Staub und Kratzer geschützt ist.

Fazit

Mit dem iPad Air liefert Apple das optimale Tablet für den ambitionierten Mobile Worker. Mit einem brillanten Display und hoher Rechenpower ausgestattet, lassen sich fast alle Anforderungen des beruflichen Alltags abdecken. Wer 4K-Videos schneiden oder Bilder mit Photoshop bearbeiten will, für den empfiehlt sich das iPad Pro. Für das Surfen im Netz und die Fotobearbeitung von der Couch aus empfiehlt sich indes das reguläre iPad. Damit bietet Apple eine runde Produktpalette an, die jedem Anwender die auf ihn zugeschnittene Lösung bietet. Mein Tipp: einfach ausprobieren, wenn Sie das nächste Mal beim Apple Händler vorbeischauen!
Michael Meinert
#Michael Meinert

Michael Meinert

Leiter Business Unit Apple

Michael Meinert ist bei ALSO verantwortlich für die Business Unit Apple und beschäftigt sich damit privat wie beruflich mit seinem Lieblingshersteller. In einem überwiegenden Großteil der Zeit macht ihm das auch Spaß. Sein berufliches Projekt für 2019 heißt „New Work“ und hat als Ziel, die starre Arbeit am Firmen-Desktop durch mobile und flexible Workflows am iPad Pro zu ersetzen. Privat wird der Schwerpunkt auf der Fotografie mit seinem neuen iPhone X und der Adobe Creative Cloud liegen. Übung macht (hoffentlich) den Meister.

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