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Titelbild: Raus aus der Hektik.
16.11.2017 - Michael Meinert

Raus aus der Hektik.

In der Ruhe liegt die Kraft.

Mit den neuen Beats Studio3 Wireless blenden Sie die Welt aus und maximieren Ihren Hörgenuss.

Das Leben als moderner Mensch kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Neue Technologien und Tools werden meist erfunden, um unser Leben einfacher, bequemer oder besser zu machen. Manchmal sind dabei auch höhere Ideale im Spiel – galt das Internet doch lange Zeit als die Lösung, um uns allen direkt Zugang zum Wissen der Menschheit verschaffen und uns damit zu freieren, selbstbestimmteren demokratischen Menschen machen soll. Die Realität sieht leider meist anders aus. In postfaktischen Zeiten zwitschern Präsidenten ihre Lügen gerne auch direkt per Twitter an das Volk. Die Medien aller Formen und Farben nehmen diesen Ball bereitwillig auf und veröffentlichen gewinnbringende Sondersendungen oder Artikel, welche darüber spekulieren, was der Mann denn nun gemeint haben könnte. Natürlich braucht es hierzu nochmals stark komprimierte Headlines und ein Click-Bait-Bild, mit dem man Facebook bespielen kann. So werden aus komplexen Herausforderungen schnell einfache Lösungen – was man nicht in ein bis zwei Tweets oder einer Bildschirmseite unterbringen kann, wird ohnehin nicht gelesen. Weil das alles so einfach ist (und es brillant funktioniert), sind Twitter-Feeds, Facebook-Posts oder Direct-Messanger-Verteiler die Marktschreier des Internets geworden und buhlen um unsere Aufmerksamkeit. Wer zu viele Feeds abonniert hat und die Mitteilungszentrale in seinem iPhone nicht richtig konfiguriert, wundert sich über einen leeren Akku zur Mittagszeit. Das Display befindet sich dann im Dauerbetrieb, um uns zu informieren, wie schlecht die Welt doch angeblich geworden ist – und erinnert uns daran, dass wir bitte ordentlich konsumieren mögen (morgen könnte ja schon alles vorbei sein).

 

Beats Studio3 – Beats by Dre

 

Auch im Privatleben kann moderne Technologie durchaus für Stress sorgen. Wenn uns Facebook darüber informiert, dass der Nachwuchs aus dem Freundes- und Bekanntenkreis zwei bis drei Hobbys in der Woche nachgeht, stellt sich schnell die Frage, was der eigene Junior denn mit acht Jahren betreiben sollte, um später noch wettbewerbsfähig zu sein. Wer dann Zeit- und Anfahrtspläne elektronisch koordiniert und mit einer To-do-Liste kombiniert („während Korbinian beim Unterwasserpiano ist, könntest du ja kurz im Biomarkt …“), packt seinen privaten Terminkalender manchmal voller als den beruflichen. Auch im Urlaub gilt es, Schritt zu halten. Die Wanderung in Südtirol ist schließlich nur dann perfekt, wenn die Place-to-be-Aussicht erfolgreich auf Instagram hochgeladen wurde. Bitte vergessen Sie dabei die 20 Hashtags nicht – natürlich in Englisch, denn die vernetzte Urlaubsbekanntschaft aus dem Robinson Club Urlaub in Hurghada soll ja auch mitbekommen, wie sensationell die #qualitytime auf der Alm gerade war.

Im beruflichen Umfeld sieht es nur bedingt besser aus. Angelehnt an die Nutztierhaltung, wurden in den letzten Jahrzehnten überall Großraumbüros installiert, damit sich die Kollegen untereinander perfekt vernetzen können und kurze Wege für flache Hierarchien und schnelle Entscheidungen sorgen. Klingt gut, funktioniert aber nicht. In Wahrheit bekommt man ungefiltert alle Informationen mit, die einen nie interessiert haben. Wer nicht wissen will, wie das Wochenende der Kollegen war, sollte montags besser erst ab 10 Uhr ins Büro kommen.

 

Beats-Studio-3-Wireless-rot-blau-schwarz-3er-Collage

 

Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt kam übrigens auch das Märchen des Multitaskings auf. Sie wissen schon: Während man telefoniert, kann man ja auch noch kurz eine Mail oder eine Skype-Nachricht schreiben oder die Kalkulation für ein wichtiges Angebot durchführen. Und weil das so eine super Methode ist, die ja jeder Mensch sofort aus dem Stand heraus beherrscht, haben wir heute Desktops mit lauter blinkenden Lichtern, Widgets und wirklich wichtigen Informationen vor uns. Mein Highlight: eine automatische Anzeige des Wetters für die nächsten drei Tage in Outlook. Bahnbrechend!

Ihnen wird beim Lesen schon schwindlig? Sie haben das Gefühl, bei einem „Samstagsausflug“ im lokalen IKEA zu sein oder im Flugzeug direkt vor dem Kleinkind Platz zu nehmen, welches eben noch ein Wick Blau lutscht, um Sie die nächste Stunde akustisch unterhalten zu können? Damit sind Sie nicht allein. Die Vielzahl von Yoga- und Meditations-Apps zeigt deutlich, dass ein Gegenpol zum immer schnelleren Leben gesucht wird. Auch im Urlaub zieht es viele in die Ruhe der Natur oder zum Wellness-Kurzurlaub, in dem man die vorher verbrauchte Energie zurückholen möchte. Selbst manche Unternehmen bieten mittlerweile geführte Achtsamkeitsübungen an … Eventuell ist diese Ironie sogar beabsichtigt.

In genau diesem Umfeld bringt Apple den neuen Beats Studio³ Wireless auf den Markt: das vierte Beats-Produkt mit dem W1 Chip von Apple. Dieser sorgt für eine schnelle und extrem zuverlässige kabellose Verbindung zu iPhone, iPad, Apple Watch oder einem Mac. Schon die erste Koppelung beweist ein Maximum an Kundenfreundlichkeit: Man hält den Beats Studio³ Wireless direkt neben das passende Apple Produkt, bestätigt die Koppelungsanfrage und … erledigt. Ab diesem Zeitpunkt erkennt jedes Apple Produkt mit Ihrer Apple ID diesen Kopfhörer und kann sich bei Bedarf verbinden. Diese Technologie wurde mit den Apple AirPods eingeführt und seitdem im Kopfhörer Beats Solo³ Wireless und in den Ohrhörern Powerbeats³ Wireless und BeatsX erfolgreich eingesetzt. Viele Hunderttausend zufriedene Kunden beweisen, welcher Coup Apple mit diesem Chip gelungen ist.

 

Beats Studio³ -Wireless-in-taeglicher-Umgebung-3er-Collage

 

Der Beats Studio³ Wireless rundet das kabellose Portfolio mit einem weiteren technischen Highlight ab: der adaptiven Noise-Cancelling-Technologie, die Beats den Namen PURE ANC gegeben hat. Es handelt sich dabei um eine reaktionsschnelle Geräuschunterdrückung, die über ein Außenmikrofon unerwünschte Störgeräusche erkennt und automatisch herausfiltert. Zurück bleibt damit der pure Hörgenuss, welcher ebenfalls durch PURE ANC verbessert wird. Während der Wiedergabe von Musik findet laufend eine Audiokalibrierung statt, um Klang, Bandbreite und Intensität der Wiedergabe zu verbessern. Die Folge ist ein ausgeglicheneres Klangbild gegenüber älteren Beats Kopfhörern, denen man nicht zu Unrecht eine gewisse Bassfreude nachsagte.

Nicht verändert hat sich der gute Tragekomfort durch die weichen Ohrmuscheln, die nun eine verbesserte Belüftung aufweisen. Dennoch möchte man sie vermutlich nicht die komplette Batterielaufzeit von 22 Stunden (bei aktivierter PURE ANC-Technologie) auf den Ohren haben – aber es ist gut, zu wissen, dass man es könnte, wenn man denn wollte. Wieder an Bord ist die bewährte Fast-Fuel-Technologie, mit der man den Akku nach 10 Minuten schon wieder für 3 Stunden Wiedergabe aufgeladen hat. Optisch machen die Kopfhörer ebenfalls einiges her. Gerade die neue Farbe „Asphaltgrau“ sieht 100-mal cooler aus, als sie klingt. Hier ist Beats einmal mehr ein ikonisches Design gelungen, mit dem man sich gerne auf die Straße traut.

 

 

Fazit

Die Beats Studio3 Wireless bringen mit PURE ANC noch einmal einen tollen Mehrwert in das neue Portfolio der W1-Kopfhörer. Sie grenzen sich damit gut von bestehenden Produkten ab und sorgen für Hörgenuss auch in lauteren Umgebungen. Von dem ausgeglicheneren Klangbild profitieren dabei auch Musikstile außerhalb von Rock und Electro sehr gut. Die lange Batterielaufzeit und das schnelle Aufladen des Akkus machen Spaß und die kabellose Verbindung zu Apple Produkten mit iOS, WatchOS oder macOS funktioniert einfach und problemlos. Man kann damit gut dem Klangteppich im Büro auf einem MacBook entfliehen und auf dem Heimweg in der U-Bahn zur iPhone-Verbindung wechseln – und das ohne nennenswerte Störungen bei der Wiedergabe. Gerade wer mal wieder unfreiwillig an einem wichtigen Business-Gespräch am Gate des Flughafens oder im Abteil des ICE hereingezogen wird, freut sich über ein Stück aktivierbarer Ruhe. Ach ja, die Beats Studio³ Wireless funktionieren natürlich ebenso gut mit Ihrer Lieblingsmeditations-App!

Michael Meinert
#Michael Meinert

Michael Meinert

Leiter Business Unit Apple

Michael Meinert ist bei ALSO verantwortlich für die Business Unit Apple und beschäftigt sich damit privat wie beruflich mit seinem Lieblingshersteller. In einem überwiegenden Großteil der Zeit macht ihm das auch Spaß. Sein berufliches Projekt für 2018 heißt „New Work“ und hat als Ziel, die starre Arbeit am Firmen-Desktop durch mobile und flexible Workflows am iPad Pro zu ersetzen. Privat wird der Schwerpunkt auf der Fotografie mit seinem neuen iPhone X und der Adobe Creative Cloud liegen. Übung macht (hoffentlich) den Meister.

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