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Titelbild: Entfalte dich.
15.11.2017 - Sven Dölle

Entfalte dich.

Mit der perfekten Bildauswahl.

Die Suche nach Bildmaterial kann mühsam und der Zeitfresser im Projekt sein. Ganz anders mit Adobe Stock: Die Suche nach Bildern mit künstlicher Intelligenz und direkter Anbindung an Programme wie Photoshop verändert im Kreativalltag alles.

Ob für Präsentationen, Social Media Posts, Videos oder die nächste Story im Web: Ich brauche eigentlich fast jeden Tag gutes Bildmaterial. Die Suche nach dem perfekten Bild, das mein Thema perfekt transportiert, wird nicht einfacher durch die sehr hohen Ansprüche von mir selbst und meiner Community an Qualität und Design. Nicht immer reicht die eigene Fotosammlung und in der Kreativwelt sind knappe Deadlines an der Tagesordnung. Also muss oft Bildmaterial vom Stock-Anbieter helfen. Stock-Fotos haben einen großen Vorteil: Hier sind die Bildrechte geklärt – ich begebe mich als Nutzer also nicht aufs Glatteis, ich muss „nur“ das richtige Bild finden, lizenzieren und herunterladen. Dennoch war die Suche nach dem richtigen Bild bisher oft schwierig und mühsam.

Intelligenter suchen

Das hat sich mit dem Dienst Adobe Stock komplett geändert. Es ist zum Beispiel oft schwierig, überhaupt den passenden Suchbegriff zu finden – eine Bildidee als Text auszudrücken. Adobe Stock ist kein gewöhnlicher Stock-Dienst, sondern die nächste Generation eines intelligenten Marktplatzes für Kreativmaterialien und bietet mir intuitivere Wege zum Suchen an. Ich kann zum Beispiel bequem mit einem Smartphone-Foto oder einem vorhandenen Bild die Suchabfrage starten.

Klicken Sie dafür einfach auf der Adobe Stock-Website (stock.adobe.com) auf das Kamerasymbol rechts im Sucheingabefeld. Damit öffnet sich ein Fenster, in welches Sie das Ausgangsbild ziehen können. Anschließend wird Ihr Beispielbild hochgeladen und analysiert. Adobe Stock kann mit künstlicher Intelligenz die Bilder „lesen“ und so die Information, die in den Bildern steckt, erfassen. Dabei geht es nicht nur um Gegenstände wie Gebäude, Bäume oder Personen. Adobe Stock kann auch lesen, wie viel Schärfe und Farbe in den Motiven steckt, wo Transparenz auftritt oder in welchem Verhältnis was im Bild steht – etwa „ein Mann sitzt in einem Strandkorb“. Hinter dieser tiefen Bildanalyse steht Sensei: eine übergreifende Technologie von Adobe für künstliche Intelligenz und Machine Learning. Sie kann uns Kreativen an vielen Stellen der Creative Cloud helfen,und zwar genau wie bei der Bildsuche, indem sie uns lästige Arbeit abnimmt und mehr Zeit für das Wichtige – die Idee und die kreative Umsetzung – lässt.

 

 

Fotos, Videos, Vorlagen und 3-D

Der zweite große Unterschied bei Adobe Stock sind die Vielfalt und die Qualität des Bildmaterials. Das Material von Adobe Stock wird von Designern für Designer sorgfältig kuratiert. So finde ich sofort hier viel mehr, was meinen Vorstellungen von guten Fotos entspricht. Und nicht nur Fotos, sondern auch Vektorgrafiken, Videos, Vorlagen für Photoshop, Illustrator und InDesign sowie 3-D-Objekte, -Materialien und -Lichter – alles in der Qualität, die ich mir vorstelle.

Inzwischen sind 90 Millionen Assets im Programm – eine enorme Auswahl. In diesem Jahr kamen Inhalte von Nachrichtenanbietern durch Kooperationen zum bisherigen Adobe Stock-Bildmaterial dazu. Darunter liefert Reuters allein 12 Millionen redaktionelle Bilder ins Programm. In Kürze werden noch Anbieter wie USA Today und weitere folgen. Wer besonders hohe Ansprüche stellt, wird im Premiumbereich fündig. Hier liefert zum Beispiel Stocksy anspruchsvolles Bildmaterial für Designer. Stocksy ist bekannt für sein lebendiges, sehr nützliches Bildmaterial.

Adobe Stock ist gleichzeitig auch ein Marktplatz, bei dem jeder selbst Bildmaterial anbieten kann. Da die Nutzer von Adobe Stock meist selbst Kreative sind, wird hier besonders starkes Material angeboten – und vom Adobe Stock-Team mit dem Blick des Designers nach Qualität ausgesucht. Deswegen finden Sie bei Adobe Stock beispielsweise viele wunderschöne Illustrationen oder aufwendig gedrehte 4K-Videos mit Makroaufnahmen oder Drohnenflügen.

 

Adobe Stock

 

Durchblick mit Intelligenz

Vielleicht fragen Sie sich, ob und wie man in so einer Masse und Vielfalt von Materialien schnell genau das findet, was man sucht. Auch hier kommt wieder die Intelligenz von Sensei ins Spiel. Die Ergebnisse lassen sich nach vielen Eigenschaften filtern und sortieren. So haben Sie schnell nur Fotos, Illustrationen oder Vektorgrafiken im Blick. Seit Kurzem filtern Sie zusätzlich noch mit Kriterien wie „Tiefenschärfe“ oder „lebhafte Farbe“. Damit können zum Beispiel in Sekunden Bilder mit unscharfem Hintergrund oder Bilder, die knallbunt sind bzw. eine dezente Sepia-Optik aufweisen, aus den Ergebnissen herausgesucht werden. Oder Sie filtern alle Bilder aus dem Ergebnis, die Menschen zeigen oder zu einer Farbe passen. Das klappt schon in der noch als „Beta“ gekennzeichneten aktuellen Version sehr gut, wird aber künftig immer treffsicherer ausfallen. Denn Sensei lernt ständig dazu. Da das Angebot und Adobe Stock schnell wachsen, können wir bei Adobe mehr lernen, je öfter die Funktionen genutzt werden und je mehr Bilder bei uns landen. Wir können Algorithmen mit Daten kombinieren und in Zukunft dadurch noch besser beschreiben, was wirklich auf den Bildern drauf ist.

Direkte Anbindung an Photoshop und InDesign

Adobe Stock ist allein schon durch das schnelle Finden des Bildmaterials ein enormer Zeitsparer in jedem Projekt. Zudem hat der Dienst noch einen Trumpf im Ärmel: Ich muss noch nicht einmal die Website besuchen, um Bilder zu suchen, zu laden und zu lizenzieren, denn Stock ist direkt in Creative Cloud integriert. Das ermöglicht es mir, die Bildsuche bei Stock direkt aus Photoshop, InDesign oder Illustrator zu starten. Interessante Bilder kann ich dann in meine Creative Cloud-Bibliothek als kostenlose Vorschaudateien laden. Damit sind sie in allen Programmen verfügbar. Mit den Vorschaudateien kann ich nach Herzenslust layouten oder in Photoshop Bildmontagen ausprobieren. Wenn ich – oder im Fall der Kreativen der Kunde – mich für ein Bild entschieden habe, funktioniert das Lizenzieren mit ein paar Klicks: Beim Markieren erscheint oben rechts ein Symbol mit einem Einkaufswagen. Zum Lizenzieren reicht es aus, darauf zu klicken und die folgende Frage zu bestätigen. Der Kauf wird direkt aus dem Programm erledigt und das Wasserzeichen verschwindet. Das Beste daran: Bisherige Arbeitsschritte bleiben erhalten. Ich muss nach dem Kauf nicht mit der Arbeit von vorn beginnen.

Bildmaterial für PowerPoint-Präsentationen

Ich erstelle gerne und oft Präsentationen in PowerPoint. Viele Bilder verpacken den Inhalt besser als Text, deshalb nutze ich gerne Adobe Stock. Mit einem kostenlosen Add-in aus dem Microsoft Office Store (www.store.office.com) lässt sich die Direktanbindung in PowerPoint nachliefern – möglich wird dieses Feature durch unsere enge Kooperation mit Microsoft. Noch ein Tipp: Sogar die Bildsuche lässt sich direkt aus PowerPoint nutzen. Und auch in PowerPoint gelingen das praktische Arbeiten mit Vorschaubildern und das direkte Lizenzieren.

Adobe Stock spart Zeit bei der Videobearbeitung

Ich schneide häufig Videos, etwa die Aufzeichnungen unserer Events wie die lange Fotonacht oder die Adobe Stock-Nacht, die dann auf YouTube veröffentlicht werden. Wer mit Video arbeitet, weiß, dass gerade hier die Zeit der Flaschenhals ist. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Videoinhalten enorm: Eine Studie von Cisco.com sagt voraus, dass 2022 ganze 82 Prozent des Internet-Traffics Video sein werden. Videoproduzenten freuen sich darüber, dass es in Premiere Pro ebenfalls möglich ist, direkt nach Material von Adobe Stock zu suchen. Mit 4 Millionen HD- und 4K-Videos steht ein Material bereit, das oft teure Extradrehtage und Produktionszeit sparen kann.

Eine Menge Zeit erfordert auch das Gestalten von Motion Graphics wie Bauchbinden und Einblendtafeln. Diese helfen mit Titeln und Einblendungen, Zusatzinformationen wie die Namen der im Video gezeigten Personen zu transportieren, sie fördern Verständlichkeit und die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Eigentlich gehören gut gemachte Titel heute bei jedem Video mit einer Story oder Lerninhalten dazu, denn die Zuschauer erwarten selbst auf YouTube Profiqualität.

 

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Beim Gestalten helfen künftig Hunderte von Motion Graphics Templates. Es gibt sie in vielen Stilrichtungen und Anwendungsmöglichkeiten, etwa für Animationen, Titel oder Infografiken. Die Motion Graphics Templates bei Adobe Stock kommen von den weltbesten After-Effects-Künstlern wie Nik Hill (www.nikill.com), Brian Maffitt oder Steve Taylor (www.digitalspatula.com) und funktionieren nahtlos in unseren Videoapplikationen.

Um sie zu nutzen, brauchen Sie nicht mal After-Effects-Vorkenntnisse – und müssen in den meisten Fällen auch keine After Effects installieren. Sie können in Premiere Pro Eigenschaften wie Farben, Text und andere Optionen beim Schnitt anpassen. Motion Graphics Templates helfen Einsteigern, bessere Qualität abzuliefern und von den Vorlagen zu lernen. Profis freuen sich über die Effizienz im Workflow, Inspiration für neue Ideen und die Zeitersparnis.

Die neuen Motion Graphics Templates unterstreichen, wie einzigartig Adobe Stock ist. Es ist aus meiner Sicht der einzige One-Stop Shop für den Kreativen, der dort alles findet. Ich kann es selbst kaum erwarten, mit den neuen Templates loszulegen – bleiben Sie dran, wir werden Sie im Adobe Blog (www.blogs.adobe.com/creative/de) auf dem Laufenden halten, wann sie erhältlich sind.

 

 

Sven Dölle
#Sven Dölle

Sven Dölle

Principal Business Development Manager Adobe

Sven Doelle ist als Principal Business Development Manager bei Adobe verantwortlich für Creative Cloud und die Photoshop-Produktfamilie. Nicht nur in der Foto-Community ist Doelle auch als Moderator bei Adobe-Events auf der Bühne, per Livestream und als Betreiber des Photoshop Direkt-Kanals auf YouTube bekannt. Auch privat gilt seine Leidenschaft der Fotografie – egal, ob am Auslöser der DSLR oder des Smartphones.

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