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Wenn aus Skepsis Begeisterung wird

DomQuichotte testet das neue MacBook Pro

30.05.2017, Ein Beitrag von Dom Quichotte

DomQuichotte testet das neue MacBook Pro

Macbook Pro Cinemagraph DomQuichotte

Unboxing

Apple verpackt sein neues MacBook in gewohnt simpler, aber eleganter Art und Weise. Neben dem eigentlichen Rechner befinden sich das Netzteil, das entsprechende USB-C-Ladekabel sowie die obligatorische Mappe mit Infomaterial, das sich sowieso niemand durchliest, und zwei Apple Aufklebern, mit denen man die Rangordnung auf der Heckscheibe seines Autos demonstrieren kann. Damit hört es aber auch schon auf. Optisch sind allerdings einige Änderungen zu verzeichnen.

Wie schon beim MacBook verzichtet Apple auf den leuchtenden Apfel zum Leid derjenigen, die ihn immer liebevoll mit individuellen Stickern abgeklebt haben. Das Trackpad ist deutlich größer und die Tastatur komplett neu. So richtig ins Auge springt natürlich die Touch Bar, zu der ich allerdings später komme.

„Das Trackpad ist deutlich größer und die Tastatur komplett neu.“

Apple ist bekannt für seine Benutzerfreundlichkeit und den Fokus auf die einfache Bedienung der Software. So konnte ich in der Vergangenheit das neue Gerät einschalten, ein paar grundlegende Einstellungen vornehmen (Spracheinstellungen, Region etc.) oder meine Apple ID eingeben und auf mein TimeMachine-Backup zurückgreifen. Binnen weniger als einer Stunde konnte ich dann an der Stelle weitermachen, an der ich mit meinem alten Apple Gerät aufgehört habe.

An diesem Konzept hält Apple weiterhin fest – allerdings beim neuen MacBook Pro mit einer gravierenden Einschränkung. Denn dafür hätte ich mein Wacom Cintiq und Grafiktablet, meine Tastatur sowie meine Festplatten anschließen müssen. Da das neue MacBook Pro weder HDMI- noch USB-Anschlüsse besitzt, sondern nur vier USB-C Slots hat, konnte ich noch nicht einmal auf das TimeMachine-Backup auf der externen Festplatte zurückgreifen. Natürlich hätte ich es besser wissen müssen und USB auf USB-C-Adapter oder -Kabel direkt mitbestellen sollen. Hier war ich allerdings von Apples Servicedenken in der Vergangenheit zu sehr verwöhnt. Ich möchte auf keinen Fall Apples Umstieg auf USB-C kritisieren – in zwei Jahren spricht niemand mehr über normale USB-Stecker. Alleine die Tatsache, dass ich nun selber entscheiden kann, ob ich das Gerät auf der linken oder rechten Seite an den Strom anschließe, ist sehr praktisch. Und sobald man sich das passende Repertoire an Adaptern angeschafft hat (leider kein unerheblicher Kostenfaktor), ist dieser Punkt auch nicht mehr der Rede wert.

„Ich habe das MacBook über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten testen können.“

Sicherlich hätte es nicht geschadet, zumindest einen Adapter beizulegen – im Verpackungskarton wäre noch Platz gewesen! Beim iPhone 7 hat es schließlich auch funktioniert, indem man das Einsparen des Klinkensteckers mit einem passenden Adapter kompensiert.