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Titelbild: Upgrade gefällig!
30.05.2017 - Michael Meinert

Upgrade gefällig!

Warum Sie genau jetzt auf das neue iPad umsteigen sollten

 

Nicht jeder schafft es auf die große Bühne. Wer in seinem Leben auch nur eine einzige Folge der mannigfaltigen Castingshows gesehen hat, begreift diese Binsenweisheit sofort. Meist hängt es damit zusammen, dass die Kandidatin oder der Kandidat einfach nicht für das Rampenlicht geboren ist. Als kostenlose psychologische Zugabe wird in diesen Shows auch so manches Mal der anschauliche Unterschied zwischen Selbstbild und Fremdbild demonstriert. Manche Kandidaten hingegen sind zwar für die große Bühne geboren … Aber das Timing stimmt einfach nicht.

„Steigen Sie auf das iPad der 5. Generation um – dieses Upgrade lohnt sich wirklich!“

 

iPad Pro 3er Collage

 

Das neue iPad ist definitiv ein Kandidat für die zweite Kategorie, denn: Die große Bühne war einfach noch nicht fertig. Seit 2014 wird in Cupertino am Apple Park gebaut, welches den schmucken Beinamen „Raumschiff“ nicht zu Unrecht trägt. In den YouTube-Kanälen von Matthew Roberts oder Duncan Sinfield konnte man die Fortschritte auf der Baustelle in den letzten Monaten per Drohnenflug gut verfolgen. Zwar ist der für April 2017 geplante Bezugstermin eingehalten worden, doch war dieser Zeitpunkt einfach zu spät für die neue Produktvorstellung. Man entschied sich daher, die Neuerungen iPhone 7 (Product) Red, Apple Watch Spring Collection und das neue iPad per Pressemitteilung zu veröffentlichen. Um Letzteres geht es in diesem Artikel.

Zum 4. April 2017 kam das iPad der 5. Generation in den Handel. Zufall oder auch nicht: Damit baut Apple eine Brücke zur Veröffentlichung des allerersten iPads, das am 3. April 2010 in New York verkauft wurde (übrigens an den Journalisten Richard Gutjahr aus München, was natürlich ebenfalls auf YouTube festgehalten wurde). Vor ziemlich genau sieben Jahren hat Apple also das Produkt erfunden, welches sich in Windeseile zum beliebtesten Tablet der Welt entwickelt hat. Nun sind sieben Jahre keine wirklich lange Zeit, aber wer einen Blick auf den ersten Fernsehspot zum iPad des Jahres 2010 wirft, sieht sofort, wie stark Apple die Leistungsfähigkeit und die Nutzererfahrung des iPads weiterentwickelt hat.

Apple spricht beim aktuellen Modell des Jahres 2017 übrigens von einem iPad der 5. Generation. Bei dieser Zählweise lässt Apple sowohl die beiden Modelle des iPad Air, welche sich durch ein extrem dünnes Gehäuse ausgezeichnet haben, wie auch das iPad Pro bewusst außer Acht. Vor allem beim iPad Pro macht dies absolut Sinn – handelt es sich doch hierbei um die Produktlinie für professionelle Anwender, welche die Leistungsfähigkeit eines Notebooks im Gewand eines schlanken Tablets benötigen und dabei weder auf eine haptische Tastatur noch auf die Eingabe mit einem Stift verzichten möchten.

iPad Pro Farbe 3er Collage

 

Ein Vergleich zwischen diesen beiden Produktlinien ist daher auch nicht von Nutzen, wie man bereits am Preis erkennen kann. Das iPad Pro 9.7“ mit WiFi und 32 GB Speicherkapazität wird zum Zeitpunkt der Drucklegung unserer iMOTION mit einer UVP von 679 € angeboten. Seine volle Leistungsfähigkeit entfaltet es erst nach der Ergänzung des Smart Keyboard (169 €) und/oder des Apple Pencil (109 €). In kompletter Ausstattung erreicht man also schnell die magische Schwelle von 1.000 €. Das neue iPad der 5. Generation kostet mit WiFi und 32 GB Speicherkapazität hingegen lediglich 399 € und stellt damit für Technikverliebte fast einen Impulskauf dar. Apple hat demnach sein Tablet- Portfolio intelligent zwischen Produkten für den privaten Anwender und den professionellen Benutzer aufgeteilt und vergleicht bei der neuen Zählweise also nicht Äpfel mit Birnen (und damit hätten wir dieses Wortspiel nun auch endlich einmal eingebaut).

„Im Praxistest war der beliebte Trendsport „Surfen im Internet“ bei aktiviertem WLAN sogar mehr als 13 Stunden lang möglich!“

 

Bereits kurz nach Veröffentlichung des neuen iPads gab es die ersten Testberichte der einschlägigen Print- und Onlinepresse. Dort wurde getestet und berechnet, wie sich das neue iPad vor allem in puncto Technik und Leistungsfähigkeit gegenüber anderen iPads schlägt. Doch auch der Vergleich zwischen dem iPad der 5. Generation und dem iPad Air 2 läuft am Ziel vorbei. Natürlich erlaubt es ein Vergleich dieser beiden Modelle hervorragend, die Leistungsunterschiede prozentual auszudrücken (80 % schnellere CPU, 44 % helleres Display, 30 € geringerer Preis). Doch wer denkt ernsthaft daran, sein iPad Air 2 (erschienen im September 2014) schon wieder gegen ein neues Modell einzutauschen? Gewiss mag es eine absolute Minderheit von Anwendern geben, die unter zu viel Geld auf ihrem Konto „leiden“, doch das ist nicht die Zielgruppe, welche Apple primär im Visier hat.

„Wer also Wert auf ein modernes und vor allem sicheres Betriebssystem legt, schafft mit dem neuen iPad den perfekten Grundstein für die nächsten vier Jahre.“

Untersuchungen haben ergeben, dass Anwender ihr iPad gerne 4 bis 5 Jahre nutzen, was bedeutet, dass heute noch viele iPads der 3. oder 4. Generation (beide 2012 erschienen) im Einsatz sind. All diesen Anwendern kann man nur den guten Rat geben: „Steigen Sie auf das iPad der 5. Generation um – dieses Upgrade lohnt sich wirklich!“

Mit dem A9-Prozessor erhält man die schnellste CPU, welche jemals in einem iPad für Privatanwender verbaut wurde. Das bietet mehr als genug Performance für alle Anwendungen – selbst Videoschnitt in 4K lässt sich damit ohne Probleme durchführen. Laut dem beliebten Benchmark Geekbench ist das neue iPad demnach mehr als 3-mal so schnell wie ein iPad der 4. Generation aus 2012. Dieser Leistungssprung ist tatsächlich überall in allen Bereichen der Arbeit auf einem iPad spürbar. Egal, ob beim Betrachten von Fotos, bei dem butterweichen Scrolling auf dem Retina-Display, der Navigation über Apple Maps oder beim Surfen im Internet – das neue iPad bietet Performance satt.

Die ersten Hardwaretests haben übrigens herausgefunden, dass Apple die Laufzeit des Akkus mit 10 Stunden eher konservativ angibt. Im Praxistest war der beliebte Trendsport „Surfen im Internet“ bei aktiviertem WLAN sogar mehr als 13 Stunden lang möglich, was vor allem an dem auf 32,4 Wattstunden vergrößerten Akku liegt. Gerade das erweist sich als ein idealer Aufhänger für jedes Verkaufsgespräch oder auch für den Selbsttest, denn wie lange können Sie Ihr fünf Jahre altes iPad noch nutzen, bevor Sie es wieder aufladen müssen?

Ein weiterer Grund für ein Upgrade ist natürlich Touch ID. Wie wir alle wissen, werden Daten nur gesichert, wenn es wirklich einfach ist. Etwas Einfacheres als einen Fingerabdruck gibt es nicht! Ein Grund mehr, das unsichere iPad aus 2012/13 aufs Altenteil zu schicken und zukünftig alle persönlichen Informationen und Fotos mit einem komplexen Passwort zu schützen, das sich bequem hinter dem eigenen Fingerabdruck verbergen lässt.

Sie sind noch nicht überzeugt? Der Bericht liest sich für Sie zu glatt? Nun gut, dann wollen wir auch die kleineren Nachteile am neuen iPad nicht verschweigen – schließlich möchten wir Sie nicht in die offenen Arme der „alternativen Presse“ schicken. Ein größerer Akku benötigt auch mehr Platz, was das iPad der 5. Generation um 1,4 Millimeter dicker und 32 Gramm schwerer macht als das iPad Air 2. Ob das in der Praxis ausschlaggebend ist, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Etwas anders sieht es beim Display aus, denn hier hat Apple (vermutlich aus Kostengründen) auf die Antireflexbeschichtung verzichtet, was gerade im hellen Sonnenlicht für stärkere Spiegelungen sorgt. In bestimmten Umgebungen kann man diesen Effekt durch die Erhöhung der Helligkeit auf Kosten des Akkus zwar ausgleichen, aber wer gerne draußen ein eBook liest, sollte sich als Besitzer eines neuen iPads lieber eine schattige Ecke suchen. Mehr Ansatz für Kritik lässt sich aber beim besten Willen nicht finden.

„Etwas anders sieht es beim Display aus, denn hier hat Apple (vermutlich aus Kostengründen) auf die Antireflexbeschichtung verzichtet, was gerade im hellen Sonnenlicht für stärkere Spiegelungen sorgt.“

 

Natürlich verfügt auch das iPad der 5. Generation über eine iSight Rückkamera mit 8 Megapixeln für hochauflösende Fotos und 1080p-HD-Videos sowie über eine FaceTime Frontkamera mit 1,2 Megapixeln für Videoanrufe. Zudem kommt selbstverständlich die aktuellste Version von iOS 10 zum Einsatz, welche auf iPads der 3. Generation mangels Rechenleistung bereits seit letzten September nicht mehr verwendet werden kann. Es steht zu erwarten, dass das im Herbst 2017 erscheinende iOS 11 auch für iPads der 4. Generation nicht mehr geeignet ist. Wer also Wert auf ein modernes und vor allem sicheres Betriebssystem legt, schafft mit dem neuen iPad den perfekten Grundstein für die nächsten vier Jahre.

 

Fazit

Education
Das iPad hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Säule im deutschen Bildungswesen entwickelt. Immer mehr Bildungseinrichtungen setzen es aktiv als Lehrmittel ein, um den Tagen von Overheadprojekten und Whiteboards ein Ende zu setzen. Im Mittelpunkt des Bildungsansatzes stehen bei Apple immer das individuelle Lernen und das gemeinsame Lösen von Aufgaben. Dafür ist es wichtig, dass einerseits die Leistungsfähigkeit des iPads für alle Anwendungen ausreicht und sich andererseits mehrere Schüler ein Tablet teilen können. Das neue iPad der 5. Generation verfügt hier in jeder Hinsicht über mehr als genug Kapazitäten für aktuelle und zukünftige Einsatzmöglichkeiten. Zudem hat Apple in den vergangenen Jahren große Energie aufgewendet, um Lehrer beim digitalen Umstieg ihres Unterrichtsmodells auf das iPad zu unterstützen. Die Bildungsseite von Apple bietet hierfür wertvolle Ressourcen und Inspirationen. Besonders hervorzuheben ist die neue Classroom-App von Apple, welche den Lehrern beim geführten Lernen, Teilen von Arbeiten und Verwalten von Schülergeräten zur Seite steht. Der leichte und sehr übersichtliche Aufbau der App hilft engagierten Lehrern, sich ohne Berührungsängste mit diesem zukunftsweisenden Thema beschäftigen zu können.


Jeder kann programmieren

Im Jahr 2016 hat Apple das Programm „Jeder kann programmieren“ gestartet, welches auf der dazugehörigen Webseite vorgestellt wird. Dahinter steckt der Kerngedanke, dass in Zeiten der Digitalisierung die Programmierung von Software einen neuen, sehr hohen Stellenwert erreicht. In der Vergangenheit war das Schreiben von Code noch den Spezialisten vorbehalten, die sich oft jahrelang mit den entsprechenden Programmiersprachen beschäftigt haben. Genau dies möchte Apple nun ändern und uns allen die Welt des Programmierens von Code erleichtern. Mit der Schaffung der leistungsstarken und offenen Programmiersprache SWIFT hat Apple 2014 den Grundstein hierfür gelegt. Darauf baut nun das Programm „Jeder kann programmieren“ auf, welches Apple speziell für Schulen entwickelt hat. Lehrern und Schülern soll es so einfach wie möglich gemacht werden, einen Einstieg in die Welt der Programmierung zu schaffen. Natürlich darf und soll auch jeder interessierte Leser einen Blick auf SWIFT werfen und seine eigenen ersten Schritte versuchen. Trauen Sie sich!

Michael Meinert
#Michael Meinert

Michael Meinert

Leiter Business Unit Apple

Michael Meinert ist bei ALSO verantwortlich für die Business Unit Apple und beschäftigt sich damit privat wie beruflich mit seinem Lieblingshersteller. In einem überwiegenden Großteil der Zeit macht ihm das auch Spaß. Sein berufliches Projekt für 2018 heißt „New Work“ und hat als Ziel, die starre Arbeit am Firmen-Desktop durch mobile und flexible Workflows am iPad Pro zu ersetzen. Privat wird der Schwerpunkt auf der Fotografie mit seinem neuen iPhone X und der Adobe Creative Cloud liegen. Übung macht (hoffentlich) den Meister.

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