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Eine sinvolle Ergänzung im Workflow

Alexander Heinrichs testet das neue MacBook Pro

30.05.2017, Ein Beitrag von Alexander Heinrichs

Mobiles Arbeiten

Ich hatte Anfang des Jahres die Gelegenheit, das neue MacBook Pro 13 mit Touch Bar zu testen. Für mich spielt mobiles Arbeiten im Alltag eine große Rolle, da ich sehr häufig beim Kunden vor Ort tätig bin. Von daher ist neben meinem Desktop-Rechner ein Laptop extrem wichtig für meine tägliche Arbeit.

Mein erster Eindruck, als ich den Laptop ausgepackt habe: sehr wertige Verarbeitung, wie ich es von Apple gewohnt bin. Vor allem aber hat mich verblüfft, wie flach der Rechner ist. Kaum zu glauben, dass professionelle Performance in einem Gehäuse steckt, das kaum größer ist als ein MacBook Air. Beim ersten Arbeiten war ich positiv überrascht von der Performance des MacBook – ich verwende es in erster Linie zur Bildbearbeitung und zum Videoschnitt.

„Ich habe mit dem MacBook hauptsächlich Bildbearbeitung in Photoshop durchgeführt und kleinere Videos (Full HD) geschnitten.“

Eins vorweg: Ich bin kein Testlabor und habe keine Messungen durchgeführt. Für meine Zwecke war die Performance mehr als ausreichend und gefühlt besser als bei meinem
MacBook Pro von 2014. Ich habe mit dem MacBook hauptsächlich Bildbearbeitung in Photoshop durchgeführt und kleinere Videos (Full HD) geschnitten. Beim Videoschnitt wurden die Videos ohne Ruckeln abgespielt und auch in der Bildbearbeitung hielten sich die Wartezeiten selbst bei größeren Dateien in Grenzen. Falls ich umsteigen sollte, würde ich aber das größere 15“-Modell wählen, da mir der Monitor gerade beim Videoschnitt und bei der Bildbearbeitung doch etwas zu klein ist und ich denke, dass der letzte Performancekick auch noch durch die Verdopplung des Arbeitsspeichers kommt. Die Akkulaufzeit von 10 Stunden reicht für meine Anforderungen hingegen vollkommen aus.

Touch Bar

Die wichtigste Änderung bei der neuen MacBook Generation ist mit Sicherheit die Touch Bar, welche bei allen Apple Produkten perfekt integriert ist. Gerade bei Safari, Mail oder der Foto-App macht die Touch Bar nicht nur Spaß, sondern sie bietet auch eine wirklich sinnvolle Ergänzung. So ist beispielsweise die Möglichkeit, einfach nur durch einen Wisch auf der Touch Bar ein YouTube Video vor- und zurückspulen zu können, wirklich eine praktische Sache. Auch im Finder lässt sich die Art der Anzeige ändern, die Vorschau aufrufen oder es können auch Farbmarkierungen vergeben werden. Alles in allem keine Spielerei, sondern durchaus eine sinnvolle Ergänzung im täglichen Workflow. Die Integration funktioniert allerdings nur mit den Apple Apps perfekt. So unterstützt zum Beispiel Chrome diese sinnvollen Funktionen noch nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob es die mangelnde Unterstützung durch Apple ist oder ob es an den Drittherstellern liegt, aber ich denke, so richtig sinnvoll wird die Touch Bar, wenn sie auch noch in viele andere Programme integriert ist.

macbook pro touchbar closeup mit finger in bunten farben leuchtend