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AirPods – kabellose Freiheit

Must have oder Nice to have?

30.05.2017, Ein Beitrag von Stefan Schwarz

Der erste Eindruck

Als Phil Schiller beim September-Event 2016 die AirPods vorstellte, war meine Reaktion zuerst eher verhalten. Abgeschnittene EarPods in einer Zahnseidebox für 189 €? Funktioniert das in der Praxis wirklich gut? Brauche ich das? Wenn man über viele Jahre die Apple Events verfolgt hat, zeigt sich wohl eine sehr hohe Erwartungshaltung im Hinblick auf neue Produkte und das ist nicht immer hilfreich. Wenn ich mir heute die Aufzeichnung des Events erneut anschaue, betrachte ich die AirPods rückblickend als das kleine, aber revolutionäre „Next Big Thing“. Nachfolgend verrate ich Ihnen auch gerne, warum ich das mittlerweile so sehe.

„Egal, ob beim konzentrierten Arbeiten im (Home)-Office, beim Schauen von YouTube Videos, beim Hören von Podcasts oder Hörbüchern oder einfach nur beim Musikhören – ich bin nicht an ein Gerät gebunden und muss nicht jedes Gerät immer wieder neu verbinden.“

Unboxing

Nach dem Unboxing fällt einem als Erstes das Case für die AirPods auf. Es ist in der Tat gut gemacht – optimal für die Hosentasche mit einfachem Schnappmechanismus zum Öffnen und Schließen. Die Box besitzt einen Lightning-Anschluss zum Laden der Batterie und der AirPods, einen Knopf zum Pairing der Geräte, um die Kompatibilität mit anderen Geräten zu erhöhen, und eine kleine Ladestatusanzeige auf der Innenseite. Als Nächstes richtet sich die Aufmerksamkeit auf die magnetische Verbindung zwischen den AirPods und dem Case. Dieses Feature ist wirklich sehr sinnvoll. Die AirPods sliden ab einem gewissen Zeitpunkt von selbst zurück in das Case und es wird verhindert, dass sie versehentlich aus dem Case fallen, wenn man es mit geöffnetem Deckel nach unten dreht. Selbst beim Schütteln bleiben die AirPods im Gehäuse. Ein versehentliches Verlieren ist daher sehr unwahrscheinlich. Die AirPods selbst sind sehr leicht und hochwertig, so, wie man das von Apple kennt.

Apple-Airpods-Weiss-Bewegbild

Das Pairing mit dem aktuellen iPhone funktioniert tatsächlich so einfach, wie Apple es beim Event bereits angekündigt hat. Durch den W1 Chip in den neuen Geräten gelingt das genauso mühelos wie das Einstecken eines Kabels und darin bestand auch das Ziel dieser Entwicklung von Apple. Automatisch sind alle Geräte im gleichen iCloud Account verbunden. Klappt man sein MacBook auf, sind die AirPods sofort als Ausgabegerät sichtbar. Egal, ob beim konzentrierten Arbeiten im (Home)Office, beim Schauen von YouTube Videos, beim Hören von Podcasts oder Hörbüchern oder einfach nur beim Musikhören – ich bin nicht an ein Gerät gebunden und muss nicht jedes Gerät immer wieder neu verbinden.