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Willkommen im WLAND!

Herausforderung für Unternehmen – Chance für den Fachhandel

25.05.2016, Ein Beitrag von Stefan Schwarz

Die digitale Transformation verändert unsere Arbeit

Rückblickend kann man ziemlich genau definieren, wann das Bedürfnis des permanenten und drahtlosen Internetzugangs in der breiten Masse Einzug gehalten hat. Der Auslöser im privaten Umfeld war die steigende Popularität der sozialen Medien in Kombination mit mobilen Endgeräten. Spätestens mit Einführung des iPhones hat die Maslowsche Bedürfnispyramide in der breiten Bevölkerungsschicht eine neue unterste Stufe erhalten: das WLAN. Auch Sie haben bestimmt schon einmal gestaunt, was man alles nicht mehr tun kann, wenn man gerade keine Internetverbindung hat. Zu sehr hat man sich beispielsweise an Musik- und Videostreaming gewöhnt und seine Kommunikation auf Messenger-Dienste wie iMessage oder WhatsApp umgestellt. Soziale Medien wie Facebook oder Instagram sind voll mit Inhalten, die einerseits von mobilen Geräten hochgeladen und andererseits damit konsumiert werden. 1,8 Milliarden Fotos, die bereits 2014 täglich ins Netz geladen wurden, müssen irgendwie erstellt, transportiert und konsumiert werden.

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Neben dem Privatleben hat das Thema Konnektivität auch einen gleichfalls hohen Stellenwert im beruflichen Umfeld eingenommen.

Die digitale Transformation verändert die Art und Weise wie wir arbeiten. Laut Prognosen des Unternehmens Cisco wird das Datenwachstum bei mobilen Geräten bis 2019 um 57 % jährlich ansteigen. Bereits 2017 wird das globale Datenvolumen mobiler Endgeräte bei 9,9 Exabyte pro Monat liegen. Eine Zahl mit 18 Nullen, aber als solche nicht wirklich greifbar. Hierzu folgendes Beispiel: Ein durchschnittlicher iTunes Film in HD hat eine Größe von ca. 5,5 GB. Pro Monat könnten somit ca. 1,8 Milliarden Filme gestreamt werden.

Auf den ersten Blick ziemlich viel. Wenn man jedoch bedenkt, dass 2017 bereits 3,9 Milliarden Menschen das Internet nutzen werden (und das nicht nur zum Filme schauen) relativiert sich diese Datenmenge sehr schnell. 2020 erreichen wir laut Prognose 30,6 Exabyte pro Monat – nur über mobile Endgeräte wohlgemerkt. Schlagwörter wie Digitale Transformation, Internet of Things, Big Data, Industrie 4.0, Cloud Computing und Mobility sind die Treiber hinter dem enormen Datenwachstum in der Geschäftswelt. Endgeräte werden kleiner, komplexe Rechenaufgaben und große Datenmengen wandern in die Cloud und werden dort bereitgestellt, wo wir sie gerade brauchen.

Am 31. August 2015 haben Apple und Cisco eine gemeinsame Partnerschaft bekannt gegeben. Das Ziel ist – Zitat – „eine Schnellspur“ für iOS-Anwender in Unternehmen zu schaffen, indem man Cisco-Netzwerke für iOS-Geräte und Apps optimiert, iPhone in Unternehmensumgebungen von Cisco integriert und einzigartige Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf iPhone und iPad zur Verfügung stellt. Was könnte das Ziel dieser Partnerschaft sein?