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Titelbild: Kreativ Unterwegs, Teil 1
25.05.2016 - Sven Dölle

Kreativ Unterwegs, Teil 1

Mit dem iPad Pro und Adobe Mobile Apps

Wenn Sven Doelle unterwegs ist, ist das iPad Pro immer dabei. Der Principal Business Development Manager für Photoshop und Lightroom bei Adobe fotografiert nicht nur unterwegs viel, er kann mit Adobe Mobile Apps auch unterwegs kreative Ideen sofort umsetzen. Hier verrät er, wie.

Natürlich bin ich im Namen von Photoshop und Lightroom sehr viel unterwegs. Genau so geht es, wie wir bei Adobe in einer Umfrage festgestellt haben, vielen Kreativen. Und das ist gut so: Fast zwei Drittel haben uns gesagt, dass ortsunabhängiges Arbeiten – abseits von traditionellen Büroräumen – ihre Kreativität fördert. Sie kennen das sicher: Die besten Ideen kommen oft unterwegs und man sollte sie schnell festhalten, bevor sie weg sind. Fotografiert habe ich draußen schon immer viel und heute bin ich aber nicht nur mit meiner DSLR, sondern auch mit dem iPhone eigentlich ständig dabei, Bilder zu machen, wenn ich tolle Motive oder Inspirierendes sehe. Früher musste man oft warten, bis man wieder am Schreibtisch oder Notebook sitzt, um die Bilder dann weiter zu bearbeiten, heute kann ich die Ideen oft schon umsetzen, wenn ich unterwegs bin.

iPad Pro und Adobe Mobile Apps als ideale Begleiter

Kreativ unterwegs Entstehungsprozess

Das iPad Pro hat sich hier zu meinem idealen Dauerbegleiter entwickelt: Der brillante Bildschirm ist nicht nur für Bildbearbeitung ideal, durch die doppelte Größe zum iPad Air und den Apple Pencil mit seinen 1.024 Druckstufen habe ich genug Platz für schwungvolle Pinselstriche bei Retuschen und Skizzen und kann mit der Drucksensitivität sehr intuitiv arbeiten. Trotz des großzügigen Displays bleibt das iPad Pro ein kompaktes Gerät – leicht genug, um auch im Flugzeug oder bei Fotoshootings immer dabei zu sein. Auf meinem iPad Pro habe ich alle mobilen Apps von Adobe installiert. Diese wurden speziell dafür entwickelt, unterwegs Ideen schnell umsetzen zu können. Sie sind für iOS-Geräte optimiert und sehr einsteigerfreundlich zu bedienen, trotzdem basieren einige wie Adobe Photoshop Fix auf der starken, bewährten Photoshop-Technologie und liefern die gleiche hohe Qualität. Mit der starken Leistung des iPad Pro, Touch-Bedienung und den Zeichenmöglichkeiten mit dem Apple Pencil spielen sie ihre Stärken auf dem iPad Pro besonders aus.

Ideen, Formen und Farben unterwegs erfassen

Adobe Mobile Apps decken viele Bereiche ab: Wenn mich unterwegs etwas inspiriert, kann ich sie mit Capture CC sofort einfangen – zum Beispiel eine interessante Textur oder Form für meine nächste Bildkomposition in Photoshop oder Illustrator. Nach dem Fotografieren mit dem iPhone kann ich direkt vor Ort oder später auch auf dem iPad Pro das Foto in Vektorkurven umwandeln und an Photoshop oder Illustrator schicken. Zudem kann ich mit Capture schöne Farbkombinationen einfangen und als natürliches Farbthema am Desktop für Designs wie Logos, Farbflächen und Schriften verwenden. Ebenfalls spannend: Wer oft Videos nachbearbeitet, kann genauso einfach Farbstimmungen einfangen, an After Effects liefern und den nächsten Videoclip umfärben.

Fotografie und Bildbearbeitung überall

Bei mir sind natürlich die Adobe Mobile Apps im Bereich Fotografie und Bildbearbeitung ständig im Einsatz. Meine Aufnahmen importiere ich unterwegs in Lightroom mobile und kann sie auf dem iPhone oder am liebsten auf dem großen, brillanten iPad Pro Bildschirm schon entwickeln, das heißt erste Farbanpassungen vornehmen, Schärfe und Kontrast einstellen und auch kleine Retuschen vornehmen. Wenn ich störende Bildelemente in meinen Aufnahmen habe – zum Beispiel einen Jogger, an einem Strand, der eigentlich menschenleer sein soll – wechsle ich ganz einfach zu Adobe Photoshop Fix. Mit Creative Cloud funktioniert das ganz einfach, da alle Apps untereinander mit dem Synchronisationsdienst CreativeSync vernetzt sind und alle meine Dateien samt Arbeitsschritten einfach mitwandern. Mit dem Finger, oder noch exakter dem Apple Pencil und dem Reparaturpinsel reicht es, in Photoshop Fix über das störende Bildelement zu zeichnen, und schon wird der Hintergrund darübergerechnet – mit bewährter Photoshop-Technologie und -Qualität. Portraits glätten, verflüssigen oder Colorieren von Bildpartien ist mit den smarten Werkzeugen in Sekunden erledigt. Und auch Bildmontagen klappen unterwegs, dafür wechsle ich zur App Adobe Photoshop Mix. Nur für den letzten Feinschliff und anspruchsvolle Bildmontagen wechsle ich zu Photoshop auf dem Desktop, aber unterwegs kann ich schon viel erledigen.

Bildergeschichten und Layouts gestalten

Meine Fotos verwende ich oft auf meinen Social-Media-Kanälen. Mit Adobe Post gestalte ich Grafiken für Facebook, Instagram und Twitter in Minuten. Einfach Vorlage auswählen, Text eingeben, fertig ist der Beitrag zum Hochladen. Wenn die Bilder mehr, eine ganze Geschichte erzählen sollen, verwende ich Adobe Slate. Slate gießt Texte und Bilder in kürzester Zeit in ein schönes Design. Themen und wunderschöne Grafiken helfen mir dabei, eine Optik im Magazin-Stil zu gestalten. Den Link kann ich an meine Kollegen und Freunde verschicken und sie können die Geschichte lesen, ohne überhaupt die App installieren zu müssen. Und wer hat eigentlich behauptet, man könne auf dem iPad nicht layouten? Das Gegenteil beweist Adobe Comp. Oft entstehen Layoutideen für Plakate, Print, Weblayouts oder Apps auf der Serviette im Cafe. Zusammen mit Kollegen oder Kunden kann ich auf dem iPad mit Linien und Kästen in Comp genauso einfach wie mit Stift und Papier ein Layout skizzieren. Der Unterschied: Die Elemente verwandeln sich in Bild- und Text­rahmen wie in InDesign. Ich kann gleich mit Profi-Schriften aus Typekit die Typografie ausprobieren, der Bilderdienst Adobe Stock bietet Zugriff auf Millionen von hochwertigen Layoutbildern, die ich einfügen und einkaufen kann, wenn mein eigenes Bildmaterial mal nicht die passende Aufnahme parat hält. Das Beste ist jedoch: Die Layouts von unterwegs kann ich an InDesign schicken und dort einfach daran weiterarbeiten. Videos bearbeite ich persönlich nicht so häufig, aber mit Adobe Premiere Clip kann ich auch Bewegtbilder gleich unterwegs schneiden, obwohl Videoschnitt nicht mein Spezialgebiet ist. Wenn Animationen gefragt sind, liefert Adobe Voice animierte Erklärvideos dazu. Den Ton kann ich einfach selbst darübersprechen.

Perfekt fürs iPad Pro: Zeichnen und Skizzieren

Fürs Zeichnen ist das iPad Pro zusammen mit dem Apple Pencil wie gemacht: In Adobe Photoshop Sketch kann das Kreativ-Tablet voll auftrumpfen und verschiedene Pinsel und Stifte wie Bleistift, Kohle, Pastellkreide und Marker realistisch simulieren. Ich nutze das gern für schnelle Skizzen und Ideen, wer hier noch mehr Ambitionen macht, kann auf dem iPad Pro komplexe Illustrationen und richtige Gemälde zeichnen: Sogar nasse Aquarellfarben verlaufen und können virtuell auf dem Papier getrocknet werden. Und wer Sketch kennt, kommt auch sofort in Adobe Illustrator Draw zurecht. Hier zeichnet man mit Vektorkurven statt Pixeln, das ergibt oft eine edle Optik – auch perspektivisch mit Linealen, perfekte Kurven für Symbole oder Logos oder drucksensitive Pinselstriche mit dem Apple Pencil. So lassen sich schnell Grafiken gestalten, die als voll editierbare Kurven nach Illustrator oder Photoshop geschickt werden. Das macht die Adobe Mobile Apps erst so genial, weil effizient: Wenn ich unterwegs Arbeit in Designs, Assets, Zeichnungen oder meine Bilder investiere, geht sie nie verloren, sondern ich kann einfach am Desktop weitermachen.

Das Beste ist aber: Die Adobe Mobile Apps können Sie sofort kostenlos herunterladen und selbst ausprobieren. Auf iPad und iPhone sowie Android-Geräten.

Sven Dölle
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Sven Dölle

Principal Business Development Manager Adobe

Sven Doelle ist als Principal Business Development Manager bei Adobe verantwortlich für Creative Cloud und die Photoshop-Produktfamilie. Nicht nur in der Foto-Community ist Doelle auch als Moderator bei Adobe-Events auf der Bühne, per Livestream und als Betreiber des Photoshop Direkt-Kanals auf YouTube bekannt. Auch privat gilt seine Leidenschaft der Fotografie – egal, ob am Auslöser der DSLR oder des Smartphones.

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