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Titelbild: Arbeit 4.0
25.05.2016 - Michael Meinert

Arbeit 4.0

Digital. Vernetzt. Jetzt. Wie Sie Ihren Kunden dabei helfen können, die Transformation der Arbeit zu meistern.

Irgendwann vor ziemlich langer Zeit lebten Menschen von dem, was sie anbauten, züchteten oder jagten. Das hatte seine Vorteile: Der Terminkalender war leer, das Business-Lunch gab es nicht und Burn-out war noch nicht erfunden. Dennoch war das Leben eher entbehrungsreich und daher war der Wandel von der Agrar- zur Industriegesellschaft ein echter Lichtblick. Die erste industrielle Revolution führte Mitte des 18. Jahrhunderts zu einer stark beschleunigten Entwicklung von Technik, Produktivität und Wissenschaft.

Mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts trat die Zweite Industrielle Revolution auf den Plan, als der Einsatz von Elektrizität die Massenfertigung ermöglichte.

Henry Ford und seine Fließbänder prägten eine ganze Ära, ebenso wie das Prinzip des Taylorismus. Ford und Taylor strukturierten komplexe Abläufe in einzelne, standardisierte und unveränderbare Arbeitsschritte, was für eine gleichbleibend hohe Ergebnisqualität sorgte – und für eine Bürolandschaft, die uns mancherorts noch heute begegnet.

Arbeit 4.0 Heartbeat

Die Dritte Industrielle Revolution veränderte mit dem Einzug der Mikroelektronik ab Mitte der 1970er-Jahre maßgeblich unsere Arbeitswelt.

Großrechner, die ganze Hallen füllten, wurden im Laufe der Jahrzehnte immer weiter miniaturisiert. IBM-kompatible Personal Computer (und ab 1976 glücklicherweise auch Macs) wurden zu Notebooks, Netbooks und Tablets. So trägt heute jeder Nutzer eines Smartphones tausendmal mehr Rechenleistung in seiner Hosentasche, als nötig war, um 1969 drei Amerikaner zum Mond und wieder zurück zu bringen.

Die Vierte Industrielle Revolution, bekannt als Industrie 4.0, ist aktuell in aller Munde.

Es geht um Digitalisierung und die Vernetzung von Daten – verteilt auf Rechenzentren in der ganzen Welt: Der Cloud. Noch einen Schritt weiter gehen die „Connected Devices“, die über das Internet miteinander kommunizieren und innerhalb bestimmter Parameter autark handeln können: mit dem Internet of Things. Die Daten machen aus Computern künstliche und menschenähnliche Intelligenzen, die selbstständig lernen und träumen können … oder bei Schach, Jeopardy oder Go spektakulär gegen Menschen gewinnen.

Wer jetzt stolpert, der kann sich wehtun

Fast täglich staunen wir über neue technologische Möglichkeiten. Die Welt dreht sich schneller … und während man das beobachtet, beschleicht einen das Gefühl, einen steilen Hügel herunterzulaufen. Anfangs macht einen die Beschleunigung glücklich. Doch kurz darauf kommt unweigerlich der Punkt, an dem man vor dem hohen Tempo Respekt bekommt. Wer jetzt stolpert, der kann sich wehtun. So fragen sich heute viele Unternehmen, was das Tempo der technologischen Innovationen für die eigene Branche bedeutet, für die eigenen Kunden und Lieferanten und natürlich für den eigenen Markenkern.

Arbeit 4.0 Lunge

Deutschland ist ein Land des Mittelstands – eine Stärke, um die man uns weltweit beneidet. Unsere Hidden Champions sind führend und wollen es bleiben. Umso wichtiger ist es, dass sie, dass wir alle Industrie 4.0 als Chance zur Veränderung sehen. Man darf davon ausgehen, dass sich die IT-Abteilungen der großen DAX-Unternehmen bereits mithilfe der eigenen Fachkompetenz, professionellen Partnern und entsprechenden Budgets intensiv mit dieser Thematik beschäftigen. Doch auch mittlere und kleinere Unternehmen leisten einen relevanten Beitrag zu Innovationen und Wirtschaftswachstum im Mittelstand. Genau hier liegt Ihre Chance: Durch Ihre Dienstleistungen und Services können Sie der Partner für die digitale Transformation bei Ihren Kunden werden.

„Warum sollten sich Ihre Kunden dem digitalen Wandel entziehen können?“

Ihre Kunden werden Sie vielleicht fragen, warum sie ihr Geschäftsmodell transformieren und ihre Arbeit digitalisieren sollen. Sie sollten fragen, welche Gründe es gibt, das nicht zu tun. Bis 2008 kannte die Welt weder Airbnb noch Uber – heute setzen sie die Hotel- und Taxibranche unter Druck. Innerhalb weniger Jahre haben Start-ups die bislang unangreifbaren Geschäftsmodelle kräftig durchgeschüttelt und teilweise zerstört (Disruption). Welchen Grund sollte es daher geben, dass sich Ihre Kunden diesem Wandel entziehen könnten?

Apps sind einer der Motoren, welche Industrie 4.0 antreiben. Kompakte Software also, die für einen dedizierten Zweck geschrieben wurde. Apps sind keine Alleskönner, aber sie sind flexibel und dialogfähig. Indem sie Daten mit anderen Apps teilen, entstehen modulare Lösungen.

Ein Beispiel: Die Vend Register App ermöglicht es, Produktbestände zu verwalten, Artikel automatisch nachzubestellen und die Verkäufe zu analysieren. In Verbindung mit der Buchhaltungslösung Xero Mobile Accounting entsteht so ein schlankes und kostengünstiges ERP-System – ideal für Start-ups.

Wandel beginnt im Kopf

Das liegt daran, dass Henry Ford und Frederick Taylor heute noch in vielen Büros existieren. Dort sitzen Menschen, die Zahlenkolonnen auf ihrem PC auswerten, Aufträge manuell im SAP erfassen oder Workflows aus einer sturen Datenbank befolgen. Doch die Realität ist schon deutlich weiter. Abseits von eingetretenen IT-Pfaden wird die Cloud verwendet, um Daten sicher zu synchronisieren. Die Präsentation im Büro beginnen und abends auf der Couch mit dem iPad im heimischen WLAN beenden? Das ist schon lange kein Problem mehr. Fotos oder Videos automatisch von der Kamera in die Creative Cloud hochladen und mit Apps nachbearbeiten, synchronisieren und veröffentlichen? Das ist Alltag. Bestellungen im Restaurant mit dem iPad aufnehmen und das Kassenmanagement mit dem iPad durchführen? Das haben wir alle schon längst gesehen.

Doch das ist nur der Anfang, denn dieser Wandel ist eine große Chance für den stationären Handel. Intelligente Software öffnet Ihnen den Weg, um ihren eigenen Markenkern, ihre „Value Proposition“ neu zu definieren. Das iPhone oder die Apple Watch wird die Plattform für mobile Werbung, die beim POS Ihr Interesse mit Angeboten des Händlers verknüpft. Das iPad ersetzt im Außendienst alle gedruckten Unterlagen und berechnet die effizienteste Tour oder bestellt automatisch die benötigten Ersatzteile für den Service-Techniker. Die Möglichkeiten sind nahezu endlos. Aber dies schafft auch neue Herausforderungen: Woher soll Ihr Kunde herausfinden, was er braucht? Oder, anders gefragt: Woher soll Ihr Kunde wissen, dass Apple Produkte und App-Lösungen ein Problem beseitigen, von dem er gar nicht wusste, dass er es hat? Die Chancen für den stationären Handel sind daher auch Ihre Chancen.

Vor allem iPhone und iPad sind die perfekte Plattform für den Wandel.

iOS Geräte sind direkt nach dem Auspacken sicher – das liegt daran, dass Hardware, Software und Services durch Apple einheitlich entwickelt werden. Erweiterte Funktionen von iOS schützen das gesamte System und alle installierten Apps. Unternehmensbezogene und private Daten werden lückenlos verschlüsselt – auch bei der Übertragung. Ein Blick auf die aktuelle Diskussion in Amerika unterstreicht, dass die Datensicherheit bei Apple nicht nur ein Lippenbekenntnis ist.

Zudem können iOS-Geräte leicht in bestehende IT-Infrastrukturen integriert und über MDM konfiguriert und gewartet werden. Das Device Enrollment Program (DEP) bietet dabei eine schnelle, optimierte und automatische Registrierung der unternehmenseigenen iOS-Geräte in MDM. So technisch es klingt, so einfach werden iPhone und iPad damit Teil der Unternehmens-IT.

Fazit

Worauf warten Sie also noch? Es existiert bereits eine Vielzahl von ausgereiften Möglichkeiten, um Potenziale unter Ihren Stammkunden zu entdecken. Eine Spezialisierung auf eine oder zwei Branchen macht hier durchaus Sinn, um Kompetenzen aufzubauen und deren Einsatz zu skalieren. Gerne unterstützen wir Sie dabei.

Sprechen Sie uns an.

Michael Meinert
#Michael Meinert

Michael Meinert

Leiter Business Unit Apple

Michael Meinert ist bei ALSO verantwortlich für die Business Unit Apple und beschäftigt sich damit privat wie beruflich mit seinem Lieblingshersteller. In einem überwiegenden Großteil der Zeit macht ihm das auch Spaß. Sein berufliches Projekt für 2018 heißt „New Work“ und hat als Ziel, die starre Arbeit am Firmen-Desktop durch mobile und flexible Workflows am iPad Pro zu ersetzen. Privat wird der Schwerpunkt auf der Fotografie mit seinem neuen iPhone X und der Adobe Creative Cloud liegen. Übung macht (hoffentlich) den Meister.

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