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Adobe und iPad im Schulalltag

Kreatives Lernen in der Schule

07.05.2015, Ein Beitrag von Hagen Heinrich

Digitale Lernumgebung in der Schulwelt

Die digitale Welt hat die Lernumgebung in Schulen wesentlich verändert: Inhalte, Methoden und die Lernkultur haben einen entscheidenden und nachhaltigen Wandel erfahren, und schon lange gilt die altbekannte Weisheit für den schulischen Bereich nicht mehr, dass früher alles besser war. Obwohl schon sehr früh in Schulen mit dem Vorläufer des heutigen iPads gearbeitet wurde, sind Umgang mit diesem Werkzeug und Arbeitstechniken damals und heutzutage nicht vergleichbar.

Mit Tablets haben die Schüler heute durch neue Methoden Möglichkeiten zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Erweiterung der Medienkompetenz: Multimediale und audiovisuelle Techniken erweitern den Kompetenz- und Kreativhorizont in nie dagewesenem Maße. Schülerinnen und Schüler sind nicht nur von einer Flut täglicher multimedialer Reize umgeben, sie sind erstmalig in der Lage, Filme und Fotos, die sie bislang nur im Fernsehen oder etwa im Kino gesehen haben, selbst zu gestalten und zu verändern: Filme, Fotoserien und Präsentationen können sehr leicht mit Sound jeglicher Art untermalt werden. Schülerarbeiten werden selbstständig entworfen, angefertigt und präsentiert.

  • Strukturieren – „Was wollen wir wie bearbeiten?“
  • Recherchieren – „Ich mache mich schlau“
  • Kooperieren – „Wir arbeiten gemeinsam“
  • Produzieren – „Ich stelle etwas her“
  • Präsentieren – „Ich erkläre euch das“

Und genau diese Eigenständigkeit in und bei Lernprozessen steigert die Lernmotivation, die Lernergebnisse und damit das Selbstbewusstsein der Schüler. Dies hat direkt zur Folge, dass das Lernen mehr Spaß macht, dass Schule mehr Spaß macht. Nicht umsonst hat Comenius bereits 1657 in seiner „Allgemeinen Didaktik“ sensationell festgestellt:

„Erstes und letztes Ziel unserer Didaktik soll es sein, die Unterrichtsweise aufzuspüren und zu erkunden, bei welcher die Lehrer weniger zu lehren brauchen, die Schüler dennoch mehr lernen; in den Schulen weniger Lärm, Überdruss und unnütze Mühe herrsche, dafür mehr Freiheit, Vergnügen und wahrhafter Fortschritt.“

Adobe hat dies bereits sehr früh erkannt und sich entsprechend auf den Education-Bereich eingestellt: Sämtliche Werkzeuge aus den Bereichen der professionellen Foto-, Bild- und Videobearbeitung, der Text- und Magazingestaltung sowie der Soundbearbeitung wurden auch für die iPads als Apps programmiert und bereitgestellt. Damit ist es in der Schule möglich, in nahezu allen Fächern der Kreativität freien Lauf zu lassen und damit Schüler in die Lage zu versetzen, nach Verlassen der Schule mit entsprechend fundierten Vorkenntnissen in diesbezügliche Berufszweige zu wechseln. Hinzu kommt, dass diese Apps inzwischen je nach gewünschtem Bestellmodell für Schulen attraktiv und bezahlbar geworden sind.

Skizze iPad Pro